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Gartenhaus Planung - unser Ratgeber hilft Ihnen beim Gartenprojekt

Unsere Schritt für Schritt Anleitung zum selber machen

Ihren Garten fehlt zur Vollkommenheit noch ein schönes Gartenhaus? Na da haben Sie sich mal ein Projekt ausgesucht. Wenn Sie wirklich ein massives Gartenhaus mit einem massiven Fundament machen wollen benötigen Sie schon ganze 6 Tage Arbeitszeit und mind. Einer mehr sollte mit anpacken.

Die Gartenhaus Projektübersicht

Erst mal das Gartenhaus planen. Mit einer Projektübersicht können Sie strukturiert und effizient vorgehen. Wenn das Gartenhaus geplant ist geht es als nächstes ans Fundament - ein Ring-Fundament mit Bewährungskörpern, Schalungen und eine Menge Beton soll es werden - danach sind Sie ein Fundament-Profi. Geschafft? Nicht ganz - jetzt das Gartenhaus aufbauen. Die Blockbohlen aufeinander schrauben Türen und Fenster einsetzen, danach die Dachrinne und eine Regentonne montieren und noch ein Blechdach für den besseren Schutz, nach dem Motto "wenn schon denn schon".

Die Gartenhaus Einkaufsliste

Ein Gartenhaus darf auf der Liste natürlich nicht fehlen. Für das Fundament benötigen Sie, Baudielen und Bewerungskörbe, eine Menge Beton, Terrassenplatten, zusätzlich für das Holzhaus eine Dachinne und ein Blechdach. Dann haben Sie im Grunde genommen schon alles was Sie brauchen - und noch kann die Planung los gehen.

Schritt Nr. 1: Gartenhaus Planung

Mit Ihrer Planung steht und fällt Ihr Projekt. Fragen Sie sich deshalb wo soll Ihr Gartenhaus stehen? Stellen Sie sich in Ihren Garten und schauen sich um welcher Platz für Sie am besten ist. Ganz wichtig: Klären Sie ab ob Sie eine Baugenehmigung brauchen. Ihr Gartenhaus soll direkt neben einen Baum aufgestellt werden? Bis auf einen Meter können Sie an Wurzelwerk ran, solange es mit der Haushöhe dann noch passt.
Wenn Ihr Haus dann nicht wie ein "schiefer Turm von Pisa" da stehen soll, bauen Sie auf jedenfall ein Fundament - Sie sichern dadurch Ihr Haus auf Windlasten und Untergrundbewegungen ab. Welches Fundament Sie dann für Ihr Gartenhaus brauchen und was da sonst noch dazu gehört empfiehlt der Hersteller oder unser Gartenhaus-Ratgeber. Schauen Sie auch direkt auf das mitgelieferte Datenblatt, dort finden Sie auch die genauen Abmessungen sowie weitere nützliche Details.

In unserem Gartenhaus Beispiel wird es ein Ringfundament, bei dem in der Mitte auch noch Terrassenplatten ausgelegt werden. Gleich mal die Fläche ausmessen und die Fundaments-Größe abstecken. Nehmen Sie das Maß des Fundaments +30cm Arbeitsraum ringsum. Den zusätzlichen Platz benötigen Sie für Ihre Schalung. Achten Sie darauf dass auch alle Ecken im rechten Winkel sind. Dies können Sie ganz einfach abchecken. Messen Sie die Diagonale aus, wenn die gleich Lang sind dann passt es. Rund um spannen Sie nun eine Schnurr.

Schritt Nr. 2: Fundament

So, Hilfe ist in Anmarsch. Bis jetzt ging es alleine ganz gut ab jetzt sollte man zu Zweit weiter machen. Mit einem Linien-Laser prüfen Sie ob Ihr Fundament ein Gefälle hat. In unserem Beispiel gibt es ein Gefälle, damit das Gartenhaus nicht absinkt, muss das Fundament vorne aus dem Boden heraus ragen, dafür machen Sie vorne eine Schalung. Damit Sie später nicht aus Ihrem Gartenhaus fallen, können Sie den Höhenunterschied mit einer Treppe überbrücken.

Das Gefälle und die Maße sind klar. Ab jetzt wird gegraben. Stechen Sie mit einem Spaten entlang der Schnurr rund herum. Aber tuen Sie sich was Gutes und leihen Sie sich einen Minibagger aus, denn Ausgraben ist ein ganzes Stück Arbeit. Die Gesamtfläche müssen Sie vom höchsten Punkt ausgesehen ca. 30cm ausheben. Sie denken bereits Sie haben schon ordentlich was weggeschaufelt? Weit gefehlt. Ab jetzt geht es erst richtig los.
Der Fundamentgraben muss nur her, stecken Sie das Fundament ab, aber diesmal ohne die 30cm Arbeitsraum. Davon ausgehend messen Sie 50cm nach innen, das ist die Breite Ihres Fundamentgrabens, diesen heben Sie gleich 50cm aus. So kommen Sie auf eine Forstschutzhühe von 80cm. Die kann von Region zu Region unterschiedlich sein, fragen Sie im Zweifel bei Ihren Bauamt nach.
Jetzt kommen die Bewährungskörbe, die müssen Sie vorab bei einem örtlichen Baustoffhändler bestellen. Ab in den Graben mit den Körben. Dann die Eckverbindungen und Betonstallstangen einlegen, die Körbe müssen auch noch miteinder verbunden werden. Mit einen Bindedraht können Sie die Körbe verbinden, bringen Sie dien Draht an und drehen Sie diesen mit einem Drillapparat zu - fertig.

Ihre Bewährung muss komplett von Beton umschlossen werden. Auch unten, also schieben Sie Holzlatten ein und hängen Sie die Körbe in die Luft. Dann kann es mit dem Betonieren los gehen. Sie brauchen eine ordentliche Menge, am besten bestellen Sie sich dies beim örtlichen Betonwerk. Sie können gleich die Masse in das Fundament füllen. Wenn der Anlieferer nicht bis zum Fundament kommt, dann müssen Sie den Beton mit einer Schubkarre zum Fundament bringen - rein damit, lagen weise und ganz wichtig - immer wieder aufstochern damit es keine Luftbläschen gibt. Füllen Sie zunächst die Fläche mit 50cm Beton auf.
Wenn Sie nun fertig sind decken Sie das Fundament ab und lassen es einen Tag trocknen.
Am nächsten Tag machen Sie mit den oberen Teil des Fundaments weiter. Dafür müssen Sie eine Schalung bauen. Das machen Sie mit Baudielen. Sägen Sie einfach es auf die Maße ein die Sie brauchen. Es müssen die Innenmaße sein und denken Sie daran die Stärke der Latte mitzuberechnen, ansonsten wird es nicht passen. Je nachdem wie hoch Ihre Schallung pro Seite wird, müssen Sie die Holzbretter zusammen fügen. Das machen Sie am besten mit Latten wo Sie beiden Dielen vernagel können.
Dann setzen Sie die Schallungsteile in Position und verschrauben diese. Den inneren Rahmen setzen Sie genauso - achten Sie immer drauf dass alles im rechten Winkel ist. Das ganze muss dann noch Stabilisiert werden. Innen am besten mit senkrecht angebrachten Latten, oben mit Querlatten und außen mit Keilen das ganze fixieren.
Jetzt den Rest betonieren, entweder selber machen oder wieder nachbestellen. Sie packen den glänzenden Beton in das Fundament - bis nach ganz oben füllen. Für die Oberfläche diesmal aber mehr Zeit lassen als vorher, denn ab jetzt muss die Oberfläche und alles perfekt werden. Decken Sie Ihr Werk wieder ab - es muss alles wieder trocknen, ungefähr 6 Tage lang. die Schalung können Sie aber schon am nächsten Tag entfernen. Einfach die Holzlatten raus brechen und zur Seite legen.

Der Rahmen steht, aber das Fundament ist noch nicht ganz fertig.

Das Innenleben fehlt noch. Es muss zunächst noch Schotter rein, wie viel hängt von der Höhe der Platten ab die später oben drauf kommen unter die kommt noch eine 50 cm Dicke Schicht Split.
Also den Schotter ordentlich rein kippen und schön verteilen. Dann müssen Sie die Schicht verdichten, machen Sie gleich etwas mehr drauf, da ca. 10% verloren gehen. Sobald nun alles fest und glatt ist, bringen Sie Außen eine Noppenfolie an Ihr Fundament, diese schützt vor Feuchtigkeit. Als nächstes ca. 5cm Pflastersplit auf das Fundamt kippen und mit einer Dachlatte können Sie sich eine Abziehlehre bauen. Gehen Sie mit dieser über Ihr Fundament, die Schicht muss eben sein. Als nächstes können Sie die Terrassenplatten auf Ihr Fundament verlegen.

Terassenplatten auf das Fundament der Reihe nach verlegen

Die Platten werden der Reihe nach verlegt. Messen Sie zunächst ab ob Sie mit den Platten hinkommen, wenn die letzte Reihe zu schmal wird müssen Sie die Erste schon einkürzen. Achten Sie auf einen Fugenabstand, 5cm reichen da schon aus und vergessen Sie es mit dem Augenmaß zumachen, nehmen Sie Fugenkreuze.
Als nächstes können die Platten mit einen Gummihammer leicht eingeklopft werden. Am Rand müssten Sie evtl. die Platten zuschneiden, einfach Maß nehmen und ran an das Werk. Einsetzen, einklopfen und gut ist. Jetzt noch den Fugensand einkehren - das machen Sie jeden Tag immer wieder, bis kein Sand mehr raus kommt - immer schräg fegen sonst fliegt der Sand wieder raus. Rund um noch mit Erde auffüllen.

Fertig, gegossen mit Schweiß, steht das Ring-Fundament!

Schritt Nr. 3: Gartenhaus bauen

Prüfen Sie zunächst einmal ob alle Bauteile vorhanden sind. Meistens sind die Gartenhäuser ungeschützt, d.h. das Holz muss entsprechend mit Bläueschutz behandelt werden. Wenn Sie es geschützt haben können Sie das Holz wie Sie wollen mit einer Holz- oder Farblasur streichen. Wie genau Sie das Gartenhaus behandeln müssen steht in der Herstellungsanleitung, halten Sie sich einfach daran, dann kann nichts passieren.
Nun starten Sie mit den Fundamenthölzern, den Untergrund aller Gartenhäuser, diese sind nicht immer bei einem Gartenhaus dabei, achten Sie daher auf den Lieferumfang in der Artikelbeschreibung. Die Balken werden gleich mit dem Fundament verschraubt. Unter den Hölzern sollten Sie Mauersperrbahnen verlegen, dies schützt vor Feuchtigkeit und dass das Holz anfängt zu modern.
Richten Sie die Balken genau aus, in einer Flucht und Abstand zueinander. Der Mauererwinkel hilft Ihnen dabei. Die Balken werden mit Bolzenankern verschraubt. Diese werden im Holz versenkt. Dann alle 60cm eine Bohrung - nicht ganz durch bohren. Denn Rest mit einen Steinbohrer bis in das Fundament bohren. Achten Sie darauf dass so wenig Bohrstaub rein kommt wie möglich. Nun die Bolzenanker einklopfen und festdrehen.
Los geht´s mit dem Hausbau. Zuerst die Beiden seitlichen Bohlen, diese werden verschraubt mit den Fundamenthölzern. Wenn alles sitzt, kann Bohle für Bohle aufgebaut werden. Achten Sie vorab wo der Eingang des Gartenhaus sein soll. Jede Bohle wird mit dem Gummihammer eingebaut, bis Sie oben ankommen. Wenn ein guter Schwung Bohlen bereits gesetzt ist, können Sie mit dem verschrauben im unteren Bereich schon beginnen. Gewindestangen sorgen für eine weitere Stabilität. Gartenhaus Fenster sind bereits vorgefertigt und müssen nur noch eingeschoben werden. Sie müssen nur noch die Fensterkreuze ein schrauben. Jetzt den Türrahmen einbauen und nochmals messen mit der Wasserwaage - wenn alles passt können Sie weiter machen bis zum Giebel.
Verschrauben Sie die letzte Giebelbohle fest und verlegen nach und nach die dünnen Dachbretter mit den dicken Brettern. Nut für Nut werden die Dachbretter eingebaut. An jeder Seite montieren Sie jetzt ein Traufbrett. Auf dem Dach müssen Sie aber noch eine Führungslinie einbauen.
Sobald dies montiert ist, wird die Dachpappe auf das Dach genägelt - lassen Sie seitlich ca. 2 cm über stehen. Und zu guter Letzt die Dachpappe auf den Giebel rollen. Dachpappe hält nur 2-3 Monate und muss sobald es Herbst wird ausgetauscht bzw. ersetzt werden.
Von Außen sieht das Gartenhaus jetzt schon mal ganz gut aus. Aber der Boden fehlt noch. Lassen Sie am Rand etwas spiel. Dann Brett für Brett vernageln, Feder in die Nut aber nicht zu fest damit das Holz noch arbeiten kann. Die letzten Bretter muss man auch wieder zusägen, also vor messen, sägen und rein legen. Am Ende noch die Sockelleisten einbauen - diese müssen Sie auf Gährung sägen.
Ja und jetzt nur noch die Gartenhaustüre einbauen und Ihr Blockbohlenhaus ist fertig.

Legen Sie am Rand des Gartenhauses noch ein Kiesbett drumherum damit es vor Spritzwasser geschützt ist. Eine Dachrinne schützt aber noch mehr vor Wasser.

Schritt Nr. 4: Dachrinne montieren

Wenn alles gemessen ist können Sie die Dachrinnen montieren. Die Länge und die Höhe ist ausgemessen um das Material zu ermitteln. Legen Sie den ersten und dann den letzten Rinnenhalter ran, Dachrinnen brauchen ein leichtes Gefälle. Markieren Sie die Rinnehalter auf einmal. Mit der Winkelschmiede wird der Winkel ermittelt. Jetzt den ersten und letzten Rinnenhalter anbringen - jetzt zum testen eine Schnurr spannen ob auch alles passt. Legen Sie den ersten Dachrinnen-Teil rein. Montieren Sie sobald die Rinne am Dach montiet ist das Fallrohr an die Rinne, sodass das Wasser ableiten kann. Wenn Sie nun das Wasser auffangen wollen bietet sich eine Regentonne unter dem Fallrohr an.

Und fertig - Ihr Gartenhaus Projekt ist vollbracht mit allem drum und dran!

Wenn Sie für Ihr Projekt eine ausführliche Checkliste zum selber ausdrucken brauchen dann nehmen Sie doch unsere:


Sie besitzen noch kein eigenes Gartenhaus? Dann sollten Sie jetzt unser großes Gartenhaus-Sortiment ansehen.


Konnten wir Ihnen fürs Erste weiterhelfen? Für alle weiteren Punkte der Planung oder Fragen setzen Sie sich mit unseren Profis in Verbindung.

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