So lassen Sie Ihr Gartenhaus in neuem Glanz erstrahlen

Der Winter ist Gift für das Gartenhaus, denn die niedrigen Temperatur und die große Feuchtigkeit setzen vor allem dem Holz, aus dem die meisten Modelle bestehen, empfindlich zu. Dieses verdunkelt sich und verliert an Haltbarkeit. Deshalb sind es nicht nur ästhetische Gründe, die in vielen Menschen am Ende der kalten Jahreszeit den Wunsch wecken, das Gartenhaus richtig “aufzupolieren”, damit es im Frühling und Sommer im alten Glanz erstrahlen kann. An dieser Stelle finden Sie einige Hinweise, wie Sie Ihr Gartenhäuschen wieder herrichten können.

Die Vorbereitungen
Als ersten Arbeitsschritt sollten Sie das Haus komplett leeren, denn anschließend ist ein kritischer Kontrollgang unverzichtbar, durch den Sie überprüfen, ob möglicherweise einige Bretter durch die Feuchtigkeit so sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden, dass sie getauscht werden müssen. Ist dieser erledigt, gilt es, das nötige Material zusammenzutragen: Unverzichtbar sind Farbe, Pinsel, Bandschleifmaschine, Holzspatel sowie Bretter und möglicherweise einige Zierpflanzen. Für den Bandschleifer gilt, dass viele Menschen hier den passenden gefunden haben.

Farbabtrag und Neubeschichtung
Zu Beginn der eigentlichen Arbeiten muss, sollten keine Bretter zu tauschen sein, die alte Farbe vom Holz entfernt werden. Der Bandschleifer leistet hierbei die nötige Vorarbeiten, reicht aber vermutlich nicht aus, um auch die letzten Reste zu entfernen. In diesem Fall sollten Sie diese mit Terpentin behandeln und anschließend mit einem Holzspatel abtragen. Wenn Sie ein Heißluftgebläse besitzen, leistet dieses ebenfalls gute Dienste, sollte aber bei noch feuchten Brettern nur mit großer Vorsicht eingesetzt werden. Sobald die Bretter blank vor Ihnen liegen, sollten Sie eine wasserabweisende Grundfarbe auftragen. Ratsam ist es, auch die Innenseite des Gartenhauses mit dieser zu streichen, um so beide Seiten zu versiegeln. Die Grundfarbe trocknet in der Regel sehr schnell, sodass Sie Ihre Arbeit nur ein paar Stunden unterbrechen müssen. Anschließend greifen Sie zum neuen Farbeimer und streichen das Gartenhaus. Seit einiger Jahre werden hierfür Grüntöne immer beliebter, doch natürlich ist es Ihnen überlassen, wie Sie Ihr Häuschen farblich gestalten möchten.

Der letzte Schliff
Wenn Sie ein geübter Maler sind, können Sie ruhig zwei oder drei Schichten auftragen, denn so erhöhen Sie die Schutzwirkung für das Gartenhaus. Nach dem Streichen müssen Sie entscheiden, ob Ihre Renovierungsarbeiten mit einer anschließend Grundreinigung beendet sind oder aber Sie weitermachen möchten. Viele Menschen verschönern das Haus mit Zierpflanzen, wie Knötterich, Efeu oder wildem Wein. Sollten Sie sich ebenfalls dafür entscheiden, ist es ratsam, dass Sie einige Holzspaliere anbringen, um den Pflanzen eine Kletterhilfe zu geben. Die Spaliere können Sie meist komplett kaufen und problemlos direkt an den Wänden befestigen.

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