Wirkstoffe

Aus dem Bereich der Homöopathie und Phytotherapie ist bekannt, dass bestimmte Pflanzen und Gewächse besondere Wirkstoffe beinhalten, die die unterschiedlichsten Beschwerden und Leiden lindern können. Das Problem liegt meistens darin, dass es kaum möglich scheint, die richtige Heilpflanze für eine bestimmte Beschwerde herauszufinden. So gibt es die unterschiedlichsten Heilpflanzen für eine Variation von Beschwerden. In der Homöopathie und Phytotherapie es jedoch so, dass ein Wirkstoff einer Heilpflanze für eine Bandbreite an Beschwerden und Leiden eingesetzt werden kann. Es gibt also nicht, wie in der Schulmedizin, eine bestimmte Arznei für eine bestimmte Erkrankung bzw. gesundheitliche Beschwerde. Vielmehr bieten die gut verträglichen Wirkstoffe von Heilpflanze die Möglichkeit, damit Beschwerden unterschiedlichster Natur zu lindern. Dies setzt voraus, dass man sich mit den Pflanzen und deren Wirkstoffen genauestens auseinandersetzt und nach den Wirkungsweisen forscht, welche die Heilpflanzen bereithalten.

Wie gesagt, sind die Wirkungsmechanismen der verschiedensten Pflanzen auf diversen Gebieten der Schmerzlinderung oder Befreiung von Beschwerden möglich. Zum Beispiel enthält die afrikanische Teufelskralle den Wirkstoff Teufelskrallenwurzel-Extrakt, welcher sowohl im Bereich der Verdauung eingesetzt werden kann, sowie von Appetitlosigkeit befreit. Aber auch Beschwerden hinsichtlich Rheuma oder Arthrose können mit dem Teufelskrallenwurzel-Extrakt gelindert werden. Ebenso bei Appetitlosigkeit kann der Wirkstoff Anisöl, welches in dem Gewürz Anis steckt, helfen. In der indischen Kultur wird Anisöl auch nach den rechtlichen gereicht, um Sodbrennen und Bauchschmerzen zu kurieren. Ebenso kennt man Anis aber auch aus dem Bereich der Erkältungstherapie. Die meisten Heilpflanzen wirken generell sehr gut bei Problemen mit der Verdauung oder bei Magenproblemen.So ist auch zum Beispiel der Artischockenblätterextrakt der Artischocken, die man regulär auch als Nahrungsmittel kennt, ebenfalls sehr gut in der Anwendung gegen Sodbrennen, Magenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden oder auch bei Gallenstein. Wer zu dem weitverbreiteten Phänomen eines Reizmagens neigt, der muss sich damit auch nicht abgeben und kann zu dem Benediktenkrautextrakt greifen.

Bei diesen Anwendungen handelt es sich eher um Belastungen, über die der Mensch verfügt, welche sich unangenehm auf das Wohlbefinden ausüben. Es gibt jedoch auch Schmerzen und Entzündungen, die mit den Wirkstoffen bzw. durch die Wirkstoffe von Heilpflanzen aus kuriert werden können. So kann zum Beispiel eine Blasenentzündung mit dem Cranberryfrucht-Extrakt oder dem Extrakt des purpurfarbenen Sonnenhut behandelt werden. Der purpurfarbene Sonnenhut eignet sich dazu jedoch auch wunderbar für die Einwendungen bei einer Bronchitis, Erkältung oder anderen Beschwerden bei einem grippalen Infekt. Zudem kann der Wirkstoff jedoch auch äußerlich bei Wundheilungen und oberflächlichen Hautverletzungen angewendet werden.

Wie man also sieht, sind die einzelnen Wirkstoffe der Heilpflanzen vielfältig einsetzbar und beschränken sich nicht nur auf eine Behandlungsmöglichkeit.

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